Wohnfläche oder Nutzfläche

Keller: Gute Isolierung

Der Keller stellt die räumliche Basis des Hauses dar. Ursprünglich als Abstell- und Lagerraum verwendet, hat der Keller heute weitaus mehr Möglichkeiten zu bieten als nur Räumlichkeiten für diverse Dinge und den Heizöltank zur verfügugn zu stellen. Mit den wachsenden Bedürfnissen und damit höheren Ansprüchen der Hausbewohner, steigt auch die Anorderungen an den Keller und seine Räumlichkeiten. Immer häufiger dient der Keller zur Nutzung als Hobby- und Freizeitraum, Wellnesbereich, Arbeitszimmer oder gar als vollständig abgetrennte Wohneienheit und somit nicht selten als eine vollwertige Etage zum Haus.

Keller muss gut gedämmt sein
Um die entsprechende Kellernutzung umsetzen zu können, muss dieser im Vorfeld entsprechend ordentlich gebaut und isoliert werden, da der Keller vielen Faktoren trotzen muss, wie etwa der Last von oben, von den Seiten im Erdreich aber auch eindringender Kälte und Feuchtigkeit/Wasser von außen. Ebenfalls spielt die Bodenbeschaffenheit und eine mögliche Erdbebenzone eine nicht unwichtige Rolle. Nach Abwägung sämtlicher Faktoren und unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit, kann ein Keller aus Betonteilen gefertigt oder gemauert werden. Im Zuge der immer strenger werdenden Energieeinsparverordnung muss der Keller ebenfalls entsprechend gut gedämmt werden, um die Energieverluste so klein wie möglich zu halten. So oder so ist eine ordentliche Verrichtung sämtlicher Arbeiten am Keller extrem wichtig, da später auftretende Probleme, wie etwa Risse oder Feuchtigkeitseintritt, nur mit großem Aufwand beseitigt werden können.

Kellerdämmung verhindert Wärmebrücken
Je mehr Wohnkomfort im gesamten Haus, aber auch im Keller erzielt werden soll, desto besser müssen Kellerwände und Kellerdecke gedämmt werden. Denn je schlechter die Isolierung, desto mehr Wärme wird aus den oberen Räumen abgezogen und sorgt somit nicht nur für kalte Böden im Erdgeschoss, sondern wirkt sich auch negativ auf die Heizkosten aus. Bei der Kellerdeckendämmung werden Dämmplatten an die Unterseite der Kellerdecke angebracht. Die Dicke der Platten richtet sich hierbei nach der vorhandenen Raumhöhe und nach der verbleibenden Höhe für Fenster- und Türstürze. Bei den Kellerwänden ist darauf zu achten, dass die Dämmung – von außen oder innen – bis zur Fundamentsohle reicht. Die Verwendung einer Dämm-Bodenplatte ist etwas aufwendig, sorgt allerdings für ein gut gedämmtes Fundament des Kellers. Andernfalls kann man den Fußboden durch eine Dämmlage oberhalb oder unterhalb des Estrichs einbauen. Auch eine vorhandene Kellertür sollte entsprechend gedämmt werden.