Wärmedämmung

Energiesparhäuser

Ein gutes Energiesparhaus zeichnet sich durch seine hervorragende Dämmung aus, nutzt allerdings auch die verschiedenen Systeme für die Wärmerückgewinnung. Hierbei werden mit Hilfe von modernen Wärmetauschern der Abluft und dem Abwasser die Restenergie entzogen, um sie dann wieder in den Heizkreislauf des Hauses einzubringen. Ebenso können Photovoltaik- und Solaranlagen für die Wärmegewinnung oder gar Stromerzeugung verwendet werden. Aber auch Geothermie kann dazu verwendet werden, um aus dem tiefen Erdreich eine konstant warme Temperatur zu erhalten.

Bauweise ohne Wärmebrücken
Der Mehraufwand an Kosten für ein Energiesparhaus beläuft sich auf etwa 3-8% über den normalen Baukosten. Das sollte es dem Bauherrn aber auch wert sein. Denn als positiver Aspekt lässt sich hier sagen: Das Niedrigenergiehaus hat einen sehr guten Wärmeschutz, die Bauweise vermeidet Wärmebrücken, die Gebäudehülle hat eine normgerechte Dichtheit, die Fenster haben alle eine Wärmeschutzverglasung und im Inneren des Hauses sorgen eine kontrollierte Wohnungslüftung und eine effiziente Haustechnik für angenehmen Wohnkomfort und gesunde Raumluft. Darüberhinaus sollte das Gebäude eines Niedrigenergiehauses eine kompakte Form aufweisen und eine gute Gebäudehülle haben, um die niedrigen Werte der EnEV einzuhalten.

Energiesparhaus als Standard der EnEV
Die Kosten für die Anschaffung eines Energiesparhauses sind etwas höher, zahlen sich aber bei den laufenden Betriebskosten wieder aus. Das eingesparte Geld kann dann z.B. für die Baufinanzierung verwendet werden. Die Investitionen, die in Energiesparmaßnahmen gesteckt werden, sollten sich im Laufe der Zeit zumindest amortisieren, im Idealfall sogar für Gewinne sorgen. Seit 2002 ist das Energiesparhaus als Standard beim Neubau in der EnEV festgelegt. Die KfW-Bank für Wohnraumförderung fördert einige dieser Energiesparhäuser mit besonderen Förderprogrammen.