Natürliche Wärme der Erde

Geothermie mit Erdsonde

Das Nutzen der Erdwärme geht schon Jahrtausende zurück, als nämlich Thermalquellen von verschiedenen Völkern der Erde zum Baden benutzt wurden. In Europa hat man sich schon sehr früh mit der technischen Nutzung der Erdwärme auseinandergesetzt. Ziel bei der Geothermie ist es, die Energievorkommen der Erde, genauer gesagt Vulkane und heiße Quellen zur Wärme- und Stromversorgung zu nutzen. Diese Form der Energiegewinnung zählt zu den ergiebigsten erneuerbaren Energiequellen. Die Geothermie kann sowohl zum Heizen als auch zur Warmwasserversorgung genutzt werden.

Erdwärme mit Bohrungen auspüren
Mit erdgekoppelten Wärmepumpen und tiefen Erdsonden nutzt man die oberflächennahe Erdwärme, die man mit Bohrungen von einigen hundert Metern erreicht. In größeren Tiefen gibt es auch stellenweise Schichten mit warmem Wasser, was wiederum mit Hilfe von hydrothermalen Anlagen zur Wärme- und Stromerzeugung verwendet werden kann. Hierbei werden die natürlich vorkommenden Thermalwasservorräte angezapft und an die Erdoberfläche gefördert. 

Wärme steht ganzjährig zur Verfügung
Mittlerweile wird die Geothermie in über 70 Ländern genutzt. Entscheidend für die ausgeweitete Nutzung der Erdwärme ist die Kombination mit anderen erneuerbaren Energiequellen, die wiederum eine hohe Nachfrage erfordern. Diese kann von großen Ballungszentren oder Gewerbegebieten gedeckt werden. Zudem ist es vor allem da ökonomisch, wo Wärme während des ganzen Jahres benötigt wird.

Geothermie beim Hausbau nutzen
Das Ziel der Energieforscher in diesem Bereich ist es also, die Kosten für das Erkunden und Bohren zu senken, das Fündigkeitsrisiko zu minimieren und eine nachhaltiges Reservoir-Management zu betreiben, damit die Umwandlung und effektive Einbindung in örtliche und regionale Netzte optimiert wird. Dieser Aufwand lohnt sich aber, da die Geothermie im Vergleich zu manch anderen Energiequellen unabhängig von Jahres- und Tageszeiten ist.

Geothermie beim Hausbau nutzen