Kollektoren zur Stromgewinnung

Förderung Photovoltaik

Die optimale Dachneigung sollte zwischen 25° und 40° sein. Abweichungen von bis zu 30° nach Südwest oder Südost führen zu ca. 10-15% Leistungseinbußen. Wer sich für die Aufstellung einer Photovoltaikanlage entscheidet, bekommt vom Bund die Garantie, dass der erzeugte Strom für 20 Jahre zu einem festen Satz abgenommen wird. Zusätzlich hierzu wird ab dem 1. Januar 2009 der selbstgenutzte Strom ebenfalls vergütet, allerdings zu einem geringeren Satz.

Einspeisung ins öffentliche Stromnnetz
1Seit 2009 sind auch die Anschaffungskosten um rund 30% gesunken, d.h. die Anschaffung lohnt sich, obwohl die Fördersätze für neu installierte Anlagen von Jahr zu Jahr schrumpfen. Für eine Anlage mit 4 Kilowatt peak (kWp = Spitzenleistung einer Anlage) muss man mit ca. € 10.000 – € 12.000 rechnen. Diese produziert dann etwa 750 - 1000 Kilowattstunden (1000 kWh entspricht ca. 100 Liter Heizöl) pro kWp und Jahr. Wenn man den gesamten Strom ins Netz einspeist, lassen sich abzüglich der Betriebskosten etwa € 1.000 einnehmen. Die Kosten der Anlage kann man also schon nach einigen Jahren wieder reinholen. Wer den Strom zum Teil selbst nutzen möchte, kann eine noch höhere Rendite erzielen. Einen Renditerechner hierzu gibt es unter www.test.de/solarrechner. Von der KfW-Bank gibt es auch hierfür entsprechend vergünstigte Kredite.  

Bedarfsermittlung:
Um den richtigen Energiebedarf für die Trinkwassererwärmung zu decken, muss man etwa 4% von der beheizten Nutzfläche eines Einfamilienhauses mit Kollektoren bestücken. Soll auch noch die Heizungsanlage mit unterstützt werden, muss man mit etwa 10 – 18 m² Kollektorfläche rechnen.