Hoher Wirkungsgrad

Heizen mit Öl

Moderne Heizungssysteme mit Brennwerttechnik haben heutzutage einen hohen Wirkungsgrad (beinahe 100%). Vergleicht man die neue Brennwerttechnik mit einem Standard-Heizkessel, so kann man bis zu 30% Energie einsparen. Kombiniert man die Heizung mit einer Solaranlage, so kann man sogar bis zu 40% einsparen. Wenn man zusätzlich die Gebäudedämmung optimiert, steigert man die Effizienz. Als Hybrid-Heizung bezeichnet man die Kombination aus Öl-Brennwertkessel, Solaranlage, Kaminofen und zentralem Wärmespeicher. Durch diesen Energiemix senkt man nicht nur den Primärenergiebedarf, sondern erhält auch eine zukunftssichere Lösung für die Raumheizung und das Warmwasser.

Preisvorteil für Öl
Im Vergleich zu Erdgas war das Erdöl in Deutschland über die letzten 20 Jahre im Schnitt 25% günstiger. Durch das schwefelarme Heizöl, das bei der Brennwerttechnik angewendet wird, erhöht sich nicht nur der Wirkungsgrad; die Verbrennung wird dadurch deutlich sauberer und schont damit gleichzeitig die Umwelt und den Heizkessel, wodurch sich die Lebensdauer erhöht.

Erdöl-Bevorratung
Die Versorgung mit Erdöl reicht noch für Generationen. Deutschland bezieht aus über 30 Ländern Öl, womit das Risiko der Abhängigkeit bei Förderung und Transport reduziert wird. Außerdem legt man sich bei jeder Heizölbestellung meist einen Vorrat im Tank an, der in der Regel für 1 Jahr ausreicht. Damit ist Öl auch der einzige Energieträger auf dem Wärmemarkt, bei dem die individuelle Bevorratung durch eine gesetzlich vorgeschriebene Erdöl-Bevorratung mit einer Reichweite von 3 Monaten ergänzt wird.

Bio-Heizöl
Da das Erdöl irgendwann aber ausgehen wird, befasst man sich schon jetzt mit effizienten Ölbrennwertkesseln, wobei man immer häufiger zu Bio-Heizöl greift. Darunter versteht man, dass dem schwefelarmen Heizöl Biobestandteile beigemischt werden. Der Anteil kann hier bis zu 5% betragen, ohne irgendwelche Modifizierungen vornehmen zu müssen. Bei moderneren Brennwertgeräten kann der Anteil sogar bis auf 10% erhöht werden. Oberstes Ziel neben der Erhöhung der Effizienz ist es, den Schadstoffausstoß zu reduzieren.

Mit Öl-Heizung Strom erzeugen

Stromgewinnung durch Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung

Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung
Um 1 kWh Strom für den Endverbraucher zu produzieren, muss man etwa 2,7 kWh Primärenergie aufwenden. Durch eine Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung kann man den Primärenergiebedarf deutlich reduzieren, indem man den Strom selbst erzeugt. Dabei wendet die Anlage nur 1,2 kWh an Primärenergie auf, um 1 kWh Strom zu erzeugen. Das wäre dann einer Ersparnis von 1,5 kWh an Primärenergie.

Mit der Ölheizung Strom erzeugen
Die Statistik besagt, dass die Anzahl der Anlagen in den letzten 20 Jahren nur gering kleiner geworden, also relativ konstant geblieben ist. Über 1000 Mineralölhändler liefern zurzeit schwefelarmes Heizöl bundesweit aus.