Dach gut dämmen

Dachdämmung verhindert Wärmebrücken

Wir nehmen es als selbstverständlich hin, dass uns das Dach vor Wind und Wetter schützt und gut gedämmt ist. Ein Dach muss viel aushalten, so fließen z.B. innerhalb von 30-40 Jahren durchschnittlich 28.000 Liter Regen/m² über die Dachfläche. Und es muss 140 Stürme mit mehr als 80 km/h aushalten. Es gibt viele Dinge zu berücksichtigen, damit Sie auch wirklich ein qualitativ hochwertiges und vor allem gut gedämmtes Dach beim Neubau bekommen. Planen Sie gründlich und legen Sie Wert auf natürliche Baustoffe. Die meiste Wärme geht über das Dach verloren. Im Vergleich von einem ungedämmten zu einem gedämmten Dach bei einem Einfamilienhaus können bis zu 75% der Energie eingespart werden.

Dachdämmung besonders wichtig
Das Dach sollte von außen und von innen gedämmt sein. Spätere Nacharbeiten am Dach werden teuer, daher ist bereits beim Bau darauf zu achten, dass das gewählte Verfahren der Dämmung und die ausgesuchten Materialien höchsten Ansprüchen genügen und vor allem die vorgegebenen Werte der EnEV 2009 einhalten. Mit einem positiv ausfallenden Energieausweis lässt sich das Haus viel besser wiederverkaufen. Die Folgen einer schlechten Dachdämmung können sein:
• Feuchteschäden in der Baukonstruktion
• Schäden am Dach
• Schimmel

Aufsparrendämmung ohne Wärmebrücken
Sie haben grundsätzlich die Wahl der Zwischensparrendämmung und der Aufsparrendämmung. Beide Methoden sind Verfahren zur Außendämmung des Daches. Als Sparren bezeichnet man die Dachbalken. Die Aufsparrendämmung hat sich in der Praxis aber als besonders effektiv herausgestellt. Hier stellen die Dachbalken keine Wärmebrücken dar und die Dämmung schützt die gesamte Dachkonstruktion. Außerdem bekommen Sie einige Quadratmeter mehr Wohnraum, was besonders unter den Dachschrägen eine Menge ausmachen kann.

Dachdämmung als Investition sehen
Die Investition in eine gute Dachdämmung lohnt sich, da jeder Bauherr so bei den Heizkosten deutlich sparen kann. Jede noch so kleine Ritze oder Beschädigung im Dach führt zu Wärmeverlust, der durch neue Energie ausgeglichen werden muss. Auch Feuchtigkeit zieht somit ins Bauwerk und führt zu erheblichen Schäden und birgt gesundheitliche Risiken für die Bewohner. Die Beseitigung dieser Schäden bedeutet für die Bauherren oftmals hoher Aufwand und Kosten.  Der Staat fördert Baumaßnahmen, die zum Klimaschutz beitragen. Dazu gehört auch die Dachdämmung. Mehr Informationen finden Sie bei der KfW- Bank unter: www.kfw.de